eiko_icon Feu 2 Brennt Abgasrohr in einer Fabrikhalle

Brandeinsatz > Sonstiges
Einsatzort Details

Estetalstr
Datum 20.08.2015
Alarmierungszeit 09:42 Uhr
Alarmierungsart Melder
Einsatzleiter Stadtbrandmeister
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Buxtehude Zug II
DRK Rettungswache Buxtehude
    Feuerwehr Buxtehude Zug I

      Einsatzbericht

      Quelle Bilder und Bericht Buxtehuder Tageblatt

      BUXTEHUDE. Ablagerungen im Abgasrohr entzünden sich – Rauchwolke über dem Werk.

      Tiefschwarze Rauchwolken zogen am Donnerstagmorgen über Altkloster – nach einem Feuer bei Köver in der Estetalstraße. Die Rauchsäule war gegen 9.45 Uhr selbst im Industriegebiet am Alten Postweg noch zu sehen. Ablagerungen in dem Abgasrohr einer Rotationsanlage zur Herstellung von Kunststoffteilen hatten sich entzündet. Die Köver-Mitarbeiter handelten sofort und begannen noch vor Eintreffen der Feuerwehr mit Löscharbeiten in der Halle. Dadurch hätten sie Schlimmeres verhindert.

      Als Zug II der Ortswehr Buxtehude (Altkloster) eintraf, glühte das Abgasrohr unter der Decke auf einer Länge von mehr als zehn Metern. Mit ihrem Tanklöschfahrzeug – es verfügt über eine Pumpen-Leistung von 1600 Litern in der Minute und einen Tank mit einem Volumen von 2500 Litern – fuhren die Einsatzkräfte von Zug II direkt in die Halle. Die Feuerwehrleute kühlten das glühende Abgasrohr, eine Wasserdampfwolke hing kurzzeitig unter der Decke. Mit ihrer Wärmebildkamera machten sie sich auf die Suche nach weiteren Brandnestern.

      Knapp 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz, zur Sicherheit war auch Zug I mit der Drehleiter angerückt. Außerdem stand ein Rettungswagen der DRK-Wache am Elbe Klinikum Buxtehude bereit. Durch das schnelle Handeln der Köver-Mitarbeiter und der Feuerwehr bestand „keine Gefahr für die Nachbarschaft“, erklärte Stadtbrandmeister Horst Meyer. Die Reste in dem Rohr waren schnell verbrannt. Das Dach war nicht beschädigt. An der äußeren Öffnung des Abgasrohres maßen die Feuerwehrleute vor dem Abrücken noch eine Temperatur von 40 Grad Celsius, im Inneren war das Rohr zum Teil noch bis zu 350 Grad heiß.

      Das Kunststoffverarbeitungsunternehmen produziert unter anderem Tanks, Kotflügel und Boxen; Kunden sind Automobilindustrie sowie unter anderem Logistik-, Verpackungs-, Umwelt- und Medizintechnikunternehmen, außerdem gibt es Produkte für Regenwasser-Nutzung und Abwasseraufbereitung.